Neujahrsempfang

Der Neujahrsempfang des Netzwerks Ehrenamt Neukölln fand am 18. Januar 2023 in den Räumlichkeiten des Bürgerzentrums Neukölln statt. Der Empfang wurde von Dietrich Schippel, Sprecherrat des Netzwerks, eröffnet. Er begrüßte alle Anwesenden und dankte allen Mitgliedern des Netzwerks für ihr Engagement im vergangenen Jahr.

Unter den anwesenden Ehrengästen befanden sich Martin Hikel, Bezirksbürgermeister von Neukölln, und Dr. Susanna Kahlefeldt, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Beide hielten inspirierende Grußworte an die Mitglieder des Netzwerks und betonten die Wichtigkeit des ehrenamtlichen Engagements in der Gesellschaft.

Weitere Ehrengäste waren Eva-Marie Schönthal, ehemalige Leiterin des Sozialausschusses Neukölln, Hans-Joachim Krüger vom SovD, Bernd Szczepanski von Bündnis90/Die Grünen und Phillip Rein, Engagementsbeauftragter von Neukölln. Diese Gäste diskutierten mit den Vertreterinnen und Vertretern unserer Mitgliedsorganisationen über die Herausforderungen und Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in Neukölln und unterstützen das Netzwerk bei seiner Arbeit.

Insgesamt nahmen 50 Gäste an dem Empfang teil, darunter Mitglieder des Netzwerks, Freiwillige, Vertreter von sozialen Einrichtungen und lokalen Organisationen sowie Pressevertreter. Das Büfett wurde von der Barmer Krankenkasse und dem SovD gesponsert und es gab eine große Auswahl an Speisen und Getränken für die Gäste.

Der Neujahrsempfang bot eine Gelegenheit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und Ziele für das kommende Jahr zu diskutieren. Es war auch eine Chance, sich mit anderen engagierten Menschen auszutauschen und zukünftige Projekte und Aktivitäten zu planen. Das Netzwerk Ehrenamt Neukölln bedankt sich bei allen, die zu diesem erfolgreichen Empfang beigetragen haben.

Pressebericht (Link)
Netzwerk Ehrenamt Neukölln startet mit neuem Schwung in das Jahr.
Januar 2023 FACETTEN-Magazin-Redaktion.

Viel erreicht – aber in Gefahr MORUS14

388!
So viele Kinder und Jugendliche aus dem Neuköllner Rollbergviertel haben wir
2022 mit unseren Bildungsprojekten erreicht – ein neuer Rekord bei MORUS 14!
Denn es galt und gilt vieles nachzuholen, da jetzt das Ausmaß der Auswirkungen der pandemiebedingten Schulschließungen erst deutlich wird.

Es brodelt im Rollberg
Und die Herausforderungen im Rollbergviertel werden in den nächsten Monaten noch zunehmen! Erfahrungsberichte von Schulleiter:innen, der Polizei und anderen Kiezakteur:innen machen deutlich, welche schweren Folgen die Pandemie für sozial benachteiligte Menschen hatte und hat. Die existenziellen Sorgen seit Ausbruch des Angriffskriegs gegen die Ukraine kommen erschwerend hinzu. Gegenwärtig ringen viele Lehrkräfte an den Schulen im Kiez damit, überhaupt normalen Unterricht zu ermöglichen und die Lernrückstände nicht noch größer werden zu lassen. Viele Kinder und Jugendliche sind offensichtlich massiv psychisch belastet, ignorieren Regeln, kennen kaum Grenzen. An kleinen Meinungsverschiedenheiten entzünden sich inzwischen schnell große Konflikte, zu deren Schlichtung auch immer häufiger die Polizei in die Schulen gerufen wird.

MORUS 14 ist gefährdet
Und just in dieser Situation – in der unsere präventiven Angebote umso wichtiger sind – ist MORUS 14 e.V. von einer großen Unsicherheit bei den Projektfinanzierungen für das kommende Jahr und einem massiven Rückgang der Spenden betroffen. Das heißt für uns konkret: Laut jetzigem Stand müssen wir nicht nur mit Beginn des Jahres unser Angebot stark reduzieren, sondern sehen unsere Existenz im nächsten halben Jahr gefährdet! Das wollen und müssen wir unter allen Umständen verhindern, denn wir möchten unbedingt unser 20-jähriges Jubiläum im kommenden Herbst erleben!

Daher bitten wir Sie um Ihre Unterstützung, damit wir auch 2023 möglichst vielen Kindern und Jugendlichen im Rollbergviertel eine Zukunftsperspektive durch Bildung bieten können, die sie gerade jetzt brauchen! Erzählen Sie von uns, machen Sie Firmen und potentielle Unterstützer:innen auf uns aufmerksam! Oder unterstützen Sie unsere Arbeit als Fördermitglied, mit einer Einzelspende oder als Dauerspender:in, denn das bietet uns mehr Planungssicherheit.

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vhs Volkshochschule Neukölln

Volkshochschule Neukölln

Besuchen Sie unser LERNHAUS in Neukölln. Das LERNHAUS ist unser Lernort für Grundbildung. Hier gibt es ein buntes Kursprogramm in einfacher Sprache.
Unsere Räume sind gemütlich und unsere Gruppen sind klein. Bei uns lernen Sie ohne Stress.
Sie können nicht gut lesen und schreiben? Sie sprechen noch nicht so gut Deutsch? Auch dann sind Sie bei uns genau richtig. – Wir freuen uns auf Sie!
Aktuell laufen drei Vollzeitlehrgänge, die Grundbildung unterrichten und auf den Beruf, einen Schulabschluss oder eine Ausbildung vorbereiten. Alle drei Lehrgänge sind kostenlos, können jederzeit begonnen werden und laufen Montag bis Donnerstag 9:00 Uhr bis 14.30 Uhr und Freitag, 9:00 Uhr bis 12.15 Uhr.

Lehrgang 1
Fit für den Beruf- Lesen, Schreiben, Mathe und PC

Lehrgang 2
Fit für den Beruf- Qualifizierungsmodule

Lehrgang 3
Lernraum

Mehr Infos unter:
https://www.berlin.de/vhs-neukoelln/kurse/grundbildung/lehrgaenge-vollzeit/
Volkshochschule Neukölln
Boddinstr. 34-38
12053 Berlin

Neuer Sprecherrat

auf der Mitgliederversammlung am 08.06.2022 wurden die Sprecherräte neu gewählt.
Der Sprecherrat besteht nach der Wahl aus sieben Personen.
Wir gratulieren allen Gewählten zur Wahl und wünschen ihnen alles Gute und Erfolg für ihre Arbeit. Hier stellen wir die Gewählten (in alphabetischer Reihenfolge) vor:

Monika Fritsch-Behrens
Bürgerzentrum Neukölln
https://bzneukoelln.org/

Hans-Jürgen Daubitz
Deutscher Guttempler-Orden, Landesverband Berlin-Brandenburg
https://guttempler.de/berlin-brandenburg

Hans-Werner Hofmann
Sozialverband Deutschland, Landesverband Berlin-Brandenburg
-seit 2004 ehrenamtlich in verschiedenen Gremien tätig, u.a. im
Sozialverband Vdk als Kreisvorsitzender in Neukölln und als Mitglied des
Landesvorstandes. Seit Anfang 2022 leite ich die Beratungsstelle
Neukölln des Sozialverbandes SoVD ehrenamtlich, genauso wie meine
Tätigkeit als Mitglied im Verwaltungsrat des MDK Berlin-Brandenburg.
Ausserdem bin ich noch ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Berlin
und Versichertenberater bei der DRV Bund.
https://www.sovd-bbg.de

Evelin Lehrmann
Allgemeiner Blinden- und Sehbehinderten-Verein e.V.
https://www.absv.de/

Dietrich Schippel
Verein für Integrative Therapeutische Angebote; VITA e.V.
Bereits in jungen Jahren ehrenamtlich bei einem Berliner Jugendverein
als Gruppenleiter, Fortbildungsreferent und als 1. Vorsitzender tätig.
In den 70er Jahren Bezirksverordneter in Tempelhof, Vorsitzender des
Bauausschusses und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Nach der
Wiedervereinigung im ersten Berliner Abgeordnetenhaus nach der Wende im
Jugendausschuss und Bauausschuss tätig. Mitte der 90er Jahre Stadtrat
für Jugend und Sport in Tempelhof, anschließend Sozialstadtrat in Neukölln.
Seit 20 Jahren als ehrenamtlicher Freiwilligenkoordinator bei VITA e.V.
Berlin. Mitbegründer des Landesnetzwerk Bürgerengagement 2005 und bis 2011im
Sprecherrat. 2008 Mitgründer des Netzwerk Ehrenamt Neukölln und seit 2011im Sprecherrat. Seit 2008 Vorstandsmitglied in der Vereinigung für Jugendhilfe in Neukölln.
https://vita-ev.de/

Peter Sonnenberg
Stiftung UNIONHILFSWERK
Peter Sonnenberg ist seit 2016 im Sprecherrat und vertritt die Stiftung UNIONHILFSWERK, für die er seit 2009 ehrenamtlich tätig ist.
https://www.unionhilfswerk.de/

Eleni Werth
Eleni Werth-Mavridou, geboren in Griechenland, ist 1969 nach Deutschland gekommen. Seit 1973 lebt sie in Berlin. Sie steht damit für die immer größer werdende Gruppe der ersten Einwanderergeneration, die mit einen eigenen Kulturhintergrund als Teil von uns allen nach ihrem Arbeitsleben alt werden. Sich zu Hause fühlen in beiden Kulturen – der griechischen wie der deutschen – war der Leitgedanke auch bei der Erziehung ihres Sohnes. 2017 wurde sie in die Seniorenvertretung Tempelhof-Schöneberg gewählt und ist Ansprechpartnerin vor allem für griechische Migrant*innen, weit über den Bezirk hinaus. Rat und Hilfe wird beim Behördengang oder in sozialen Notlagen angefragt. Auf Vorschlag des Kompetenzzentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe kom•zen wurde Eleni Werth 2011 mit der Berliner Ehrennadel ausgezeichnet.
To Spiti – Interkulturelles Frauen- und Familienzentrum im Haus der Begegnung
https://www.diakoniewerk-simeon.de/beratung-migration/to-spiti/