Mitgliederinformation

Dritter Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Mitglieder,

noch ist sie nicht vorbei, die so überaus lästige Pandemie! So wie es scheint, steigen zurzeit die Zahlen und das Wetter wird offensichtlich besser, so dass wohl noch mit weitaus höheren Zahlen zu rechnen ist.

Alles dies hat den Sprecherrat veranlasst, nach intensiver Diskussion, auch die nächste geplante Mitgliederversammlung (17.03.) abzusagen und von einer virtuellen MV abzusehen. Gründe hierfür haben wir Ihnen im Juni vergangenen Jahres bereits mitgeteilt.

Optimistisch – wie wir nun einmal sind – gehen wir davon aus, dass die MV im Juni (16.06.2021) stattfinden kann. Hier wollen wir zunächst auf einige Regularien zurückkommen, da für die beiden letzten Jahre (2019 und 2020) bisher kein Rechenschaftsbericht vorgelegt und der Sprecherrat noch nicht entlastet wurde.

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Bürgerzentrum Neukölln

Das Bürgerzentrum Neukölln in der Werbellinstr. 42 sucht dringend gut erhaltene, saubere Männerbekleidung und Schuhe in großen Größen (ab 44). Die Sachen können dienstags bis freitags von 11.30 Uhr bis 13.00 Uhr in der Suppenküche abgegeben weden. Die Suppenküche befindet sich vor dem Haus an der großen Tanne. Die Suppenküche und die Sammelaktion für Bekleidung laufen noch bis zum 31.03.2021.

Quartiersmanagement

QM Sonnenallee / High-Deck-Siedlung
Dankeschön für ehrenamtliches Engagement

Anlässlich des Internationalen Tags des Ehrenamtes findet im High-Deck-Kiez seit vielen Jahren ein Festempfang für alle Ehrenamtlichen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der Empfang 2020 leider ausfallen. Als Dankeschön für die engagierten Bürgerinnen und Bürger haben sich der Neuköllner Bezirk und das Quartiersmanagement (QM) –Team deshalb etwas Besonderes einfallen lassen.

Mehr Informationen hier (Klick)

Quartiersmanagement

In acht neuen Stadtquartieren beginnt im Jahr 2021 die Förderung aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt. Nachdem der Senat für Stadtentwicklung und Wohnen im Jahr 2020 die neue Gebietskulisse beschlossen hat, wurden die Träger für die Quartiersmanagementverfahren ausgewählt.

Thermometersiedlung (Bezirk Steglitz-Zehlendorf)
Nahariyastraße (Bezirk Tempelhof-Schöneberg)
Germaniagarten (Bezirk Tempelhof-Schöneberg)
Glasower Straße (Bezirk Neukölln)
Harzer Straße (Bezirk Neukölln)
Gropiusstadt Nord (Bezirk Neukölln)

Alte Hellersdorfer Straße (Bezirk Marzahn-Hellersdorf)
Titiseestraße (Bezirk Reinickendorf)

Mehr informationen beim Quartiersmanagement Berlin (Klick)

Abschiedsfeier des Quartiersmanagements

Mehr als 70 Gäste kamen am Dienstag, den 29. September in den Garten der Brüdergemeinde, um sich vom Team des Quartiersmanagements (QM) Ganghoferstraße zu verabschieden. Das QM unter der Trägerschaft der Mieterberatung Prenzlauer Berg wird zum 31.12. nach mehr als 10 Jahren geschlossen, weil das Gebiet mit dem QM Richardplatz Süd zusammengelegt wird. Zukünftig wird dessen Team das aus der Fusion entstehende Quartiersmanagement Rixdorf leiten.
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Tilo Kretschmer


Wir trauern um unseren Kollegen Tilo Kretschmer.
Tilo Kretschmer war neben seiner Tätigkeit bei AWO ExChange auch dem Netzwerk Ehrenamt Neukölln verbunden. Wir sind bestürzt, fassunglos und voller Trauer.
Der Sprecherrat

Lebendige Nachbarschaften – Qualifizierungsreihe


Die Landesfreiwilligenagentur Berlin e. V. führt im Rahmen des Projekts Lebendige Nachbarschaften – LeNa in der Zeit von September bis November 2020 die praxisbegleitende Qualifizierungsreihe zur Interkulturellen Öffnung „IKÖ-Promotor*innen-Ausbildung“ durch. Bedingt durch die Corona-Pandemie müssen wir die Ausbildung in diesem Jahr digital (über Zoom) veranstalten.

Insbesondere möchten wir mit dieser Qualifizierungsreihe Mitarbeiter*innen der Freiwilligenagenturen, Stadtteilzentren, Nachbarschaftshäuser und des Quartiersmanagements ansprechen, die einen Beitrag zur Interkulturellen Öffnung (IKÖ) ihrer Organisationen/Institutionen in unterschiedlichsten zentralen Handlungsfeldern leisten wollen und dazu fachlich-fundierte Informationen sowie praktische Impulse brauchen.

Die Qualifizierungsreihe dient der praxisnahen Erarbeitung bzw. Vertiefung eines gemeinsamen Verständnisses von Interkultureller Öffnung (IKÖ), vermittelt interkulturelles Wissen, Methodenkompetenz und regt zu Selbstreflexionen an. Sie bietet die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmenden über die Rolle von Interkulturalität auszutauschen, voneinander und vor allem miteinander zu lernen.

Für die Teilnahme an der IKÖ-Promotor*innen-Ausbildung melden Sie sich bitte ausschließlich online http://www.lena-berlin.de/promotoren-ikoe-anmeldung/ an. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September 2020. Informationen über die Themen, Trainerinnen und alle anderen Details zur Qualifizierungsreihe sind unter folgendem Link erhältlich: http://www.lena-berlin.de/ikoe-promotorinnen/.

Die Plätze sind begrenzt und Sie werden benachrichtigt, ob Sie als Teilnehmende berücksichtigt werden können. Die gesamte Qualifizierungsreihe ist für alle Teilnehmenden kostenfrei. Nur für die Arbeitsmaterialien werden 20 Euro pro Modul fällig. Es besteht auch die Möglichkeit auf Härtefallregelung.

Güner Balci wird Neuköllner Integrationsbeauftragte

Güner Yasemin Balci hat am 1. August 2020 die Stelle der Integrationsbeauftragten für Neukölln angetreten. Als freie Autorin und preisgekrönte Fernsehjournalistin beschäftigte sich Frau Balci intensiv mit Themen der Einwanderungsgesellschaft. Ihr kritischer Blick auf patriarchale Strukturen bauen auf den langjährigen Erfahrungen ihrer Arbeit mit Jugendlichen aus türkischen und arabischen Familien in Neuköllns sozialen Brennpunkten auf. Als Integrationsbeauftragte ist Balci dem Bezirksbürgermeister unterstellt.

Die gebürtige Neuköllnerin Balci hat ihre Kindheit und Jugend im Rollbergviertel verbracht und dort über ein Jahrzehnt mit Jugendlichen und Kindern in einem Mädchenprojekt und einem Modellprojekt zur Gewalt- und Kriminalitätsprävention gearbeitet. Die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen und das Recht auf Teilhabe waren und sind das zentrale Thema ihrer Arbeit.

Viele ihrer früheren journalistischen Arbeiten zeichnen sich durch eine kritische Haltung gegenüber islamistischen und nationalistischen Organisationen aus. Gleichzeitig förderte sie als Regisseurin zahlreicher Filme zum Thema Integration die Stimmen aufgeklärter Muslime. Viele, heute renommierte und bundesweit gefragte Experten zum Thema Islam in Deutschland wurden auch durch ihre Arbeit entdeckt.

In ihren letzten journalistischen TV- und Radiofeatures hat sie sich mit der Situation und den Nöten von Einwanderern aus Südosteuropa beschäftigt und dabei vor allem die Ausbeutung von Frauen in der Armutsprostitution in Deutschland thematisiert. Die Ungleichbehandlung von Sinti und Roma europaweit war in ihrer journalistischen Arbeit ebenfalls ein Thema.
Vor allem möchte das Bezirksamt nicht rechtsextremen und völkischen Gruppierungen die Deutungshoheit über Probleme in der Einwanderungsgesellschaft überlassen. Einen Schwerpunkt für ihre neue Aufgabe in Neukölln sieht die neue Integrationsbeauftragte deshalb auch darin, die rechte Szene dort intensiv zu beobachten und den Betroffenen zur Seite zu stehen.

Quelle: Pressemitteilung BezA Neukölln
Foto: Wikipedia, Public Domain, Shoshona